İslamiyet


Hutbe:Tag der Rechenschaft: der Jüngste Tag (19.01.2018)



Tag der Rechenschaft: der Jüngste Tag (19.01.2018) Verehrte Gläubige!‎ Im Lexikon wird die Bedeutung des Wortes al-‎Akhira mit „Ende, das Letzte und letzter Tag“ ‎angegeben und bezeichnet den Beginn vom Ende ‎der Welt, der auf Befehl Allahs durch das ‎erstmalige Blasen in die Posaune seitens des ‎Engels Israfil (s) (Raphael) eingeläutet wird. Nach ‎dem zweiten Ertönen der Posaune werden die ‎Menschen auferstehen und zur Rechenschaft ‎gezogen. Entsprechend ihrem Glauben und ihrer ‎Tat


Tag der Rechenschaft: der Jüngste Tag
(19.01.2018)

 

Verehrte Gläubige!‎

Im Lexikon wird die Bedeutung des Wortes al-‎Akhira mit „Ende, das Letzte und letzter Tag“ ‎angegeben und bezeichnet den Beginn vom Ende ‎der Welt, der auf Befehl Allahs durch das ‎erstmalige Blasen in die Posaune seitens des ‎Engels Israfil (s) (Raphael) eingeläutet wird. Nach ‎dem zweiten Ertönen der Posaune werden die ‎Menschen auferstehen und zur Rechenschaft ‎gezogen. Entsprechend ihrem Glauben und ihrer ‎Taten in diesem Leben, werden die Menschen ‎entweder belohnt oder bestraft.‎

Der Glaube an das Jenseits gehört zu den sechs ‎Glaubensgrundlagen. Das Leugnen des Jenseits ist ‎ein klares Zeichen für Unglauben und für das ‎Irren vom rechten Weg. „[…] Wer Allah, Seine ‎Engel, Seine Schriften, Seine Gesandten und ‎den Jüngsten Tag verleugnet, der ist fürwahr ‎weit abgeirrt.”1

Meine verehrten Geschwister!‎

In sehr vielen Versen wird im Koran betont, dass ‎das weltliche Leben vergänglich, aber das ‎jenseitige Leben hingegen ewig ist. Die Menschen ‎sollten sich nicht von den weltlichen Begierden ‎trügen lassen und sich stattdessen bemühen, das ‎Bessere und das Fortwährende Glück im Jenseits ‎zu erlangen. Gleichzeitig wird zum Ausdruck ‎gebracht, dass die Menschen auch das weltliche ‎Leben nicht vernachlässigen sollten, da das ewige ‎Leben nur durch die Bemühungen im diesseitigen ‎Leben verdient werden kann und somit das ‎jenseitige Glück vom weltlichen Leben abhängt . ‎Diese Realität wird in verschiedenen Versen im ‎Koran wie folgt dargelegt: ‎

‎„O mein Volk, dieses irdische Leben ist ‎nur ‎Nießbrauch; das Jenseits aber ist die ‎Wohnstätte ‎zum (bleibenden) Aufenthalt.“2 – ‎‎“[...] Ttrachte mit dem, was Allah dir gegeben ‎hat, nach der jenseitigen Wohnstätte, ‎vergiss ‎aber auch nicht deinen Anteil am ‎Diesseits. Und tu Gutes, so wie Allah dir Gutes ‎getan hat. Und ‎trachte nicht nach Unheil auf der ‎Erde, denn Allah liebt nicht die Unheilstifter.“‎3 ‎„Nein! Vielmehr ‎zieht ihr das diesseitige Leben vor, während das ‎Jenseits besser und beständiger ist.“4‎

Wiederum wird in einem anderen Vers deutlich ‎gemacht, dass der Mensch am furchterregenden ‎Jüngsten Tag sogar vor seinen Liebsten fliehen ‎wird. „Wenn dann der betäubende (Schrei) ‎kommt, am Tag, da der Mensch flieht vor seinem ‎Bruder und seiner Mutter und seinem Vater und ‎seiner Gefährtin und seinen Söhnen – jedermann ‎von ihnen wird an jenem Tag eine Angelegenheit ‎haben, die ihn beschäftigt. (Die einen) Gesichter ‎werden an jenem Tag erstrahlen, lachen und sich ‎freuen. Und auf (den anderen) Gesichtern wird an ‎jenem Tag Staub sein, und sie werden von ‎Dunkelheit bedeckt sein. Das sind die ‎Ungläubigen und Sittenlosen.“5

Jedem wird  ein Buch ausgehändigt, in dem die ‎diesseitigen Taten niedergeschrieben sind. Diese ‎werden den Bewohnern des Paradieses von der ‎rechten Seite, den Höllenbewohnern von hinten ‎und von links ausgehändigt. In den von den ‎Engeln Kiraman Katibin niedergeschriebenen ‎Büchern wird nichts fehlen. Im Koran wird auf ‎diese Realität wie folgt hingewiesen: “Und das ‎Buch wird hingelegt. Dann siehst du die Übeltäter ‎besorgt wegen dessen, was darin steht. Sie sagen: ‎‎„O wehe uns! Was ist mit diesem Buch? Es läßt ‎nichts aus, weder klein noch groß, ohne es zu ‎erfassen.“ Sie finden (alles), was sie taten, ‎gegenwärtig, und dein Herr tut niemandem ‎Unrecht.6

An diesem Tag wird jeder, der auch nur einen ‎Hauch Gutes getan hat, die Belohnung erhalten ‎und jeder, der auch nur einen Hauch Böses getan ‎hat, die entsprechende Strafe bekommen und es ‎wird keinerlei Ungerechtigkeit geben. An diesem ‎Tag wird der Mensch auch danach befragt werden, ‎womit er sein Leben verbracht hat, wie er die ‎Jugend verbracht hat, wie er seinen Verdienst ‎erworben hat, wie er diesen ausgegeben hat, und ‎ob er das, was er wusste, umgesetzt7 hat.‎

Möge Allah uns zu Menschen machen, die ihrem ‎Schöpfungszweck entsprechend handeln, die sich ‎ihrer Verantwortungen gegenüber sich selbst, ‎gegenüber ihrer Familie, gegenüber ihrer ‎Gesellschaft, gegenüber der Menschheit und ‎gegenüber Allah bewusst sind. Meine geehrten ‎Geschwister, lassen sie uns Menschen sein, die ‎weder das Diesseits noch das Jenseits ‎vernachlässigen; und lassen sie uns versuchen, ‎Menschen sein, die das Leben im Bewusstsein ‎einer Prüfung ansehen und als Gläubige Menschen ‎die Erfordernisse des Glaubens in ihrem Leben ‎wiederspiegeln sowie die mit ihrem schönem ‎Charakter ein Vorbild für die Menschen sind.‎

 

Die DITIB-Predigtkommission

 

1‎ Koran, an-Nisa, 4/136‎   
2 Koran, al-Mu’min, 40/39‎                            
3 Koran, al-Kasas, 28/77‎            ‎
4 Koran, al-A’la, 87/16-17‎                 
5 Koran, Abese, 80/34-42‎       
6 Koran, al-Kehf, 18/49‎ 
7 Tirmidhi, Qiyama 1‎

 

2018-01-19    


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