İslamiyet


Freitagspredigt: Sich von nutzlosen Dingen fernhalten (26.01.2018)



Sich von nutzlosen Dingen fernhalten (26.01.2018) Ich wünsche ihnen einen ‎gesegneten ‎Freitag ‎meine ‎sehr geehrten ‎Geschwister!‎ Im rezitierten edlen Vers sagt Allah, der ‎Erhabene: “Und wenn sie unbedachte Rede ‎hören, wenden sie sich davon ab und ‎sagen: „Wir haben unsere Taten und ihr ‎habt eure Taten (zu verantworten). Friede ‎sei auf euch! Wir trachten nicht nach (dem ‎Umgang mit) den Toren.“1‎ Und unser Prophet (s) sagte in einem Hadis: ‎‎“Das Fernbleiben einer Person von


Sich von nutzlosen Dingen fernhalten
(26.01.2018)

 

Ich wünsche ihnen einen ‎gesegneten ‎Freitag ‎meine ‎sehr geehrten ‎Geschwister!‎

Im rezitierten edlen Vers sagt Allah, der ‎Erhabene: “Und wenn sie unbedachte Rede ‎hören, wenden sie sich davon ab und ‎sagen: „Wir haben unsere Taten und ihr ‎habt eure Taten (zu verantworten). Friede ‎sei auf euch! Wir trachten nicht nach (dem ‎Umgang mit) den Toren.“1‎

Und unser Prophet (s) sagte in einem Hadis: ‎‎“Das Fernbleiben einer Person von Worten, ‎Haltungen und Handlungen, die sie nichts ‎angehen, zeigt, dass diese Person ein guter ‎Muslim ist.”2

Meine Geschwister!‎

Der Glaube erfordert die Übernahme von ‎Verantwortung für uns selbst, für unsere ‎Familie und für unsere Umwelt. Jede Gabe erfordert einen Dank von uns. ‎Jede uns geschenkte Möglichkeit bringt eine ‎Verantwortung mit sich. Diese Verantwortung ‎ist es, alle Möglichkeiten im Sinne des ‎Wohlwollens Allahs und für das Wohl der ‎Menschheit einzusetzen und zu bewahren.‎

In diesem Sinne sollte unsere Zunge sich von ‎Lügen abwenden und sich der Wahrheit ‎zuwenden. Unsere Worte sollten das Wahre ‎übersetzen und  keine Unwahrheiten in die ‎Welt tragen. Unsere Augen sollten nicht nach ‎Wirre und Zwietracht, sondern nach Besserung ‎und Frieden Ausschau halten. Unsere Hand ‎sollte nicht nach dem Bösen, sondern nach ‎dem Guten greifen. Unser Verstand sollte nicht ‎Böses und Schändliches, sondern Gutes und ‎Schönes verbreiten. Unser Herz sollte nicht ‎Hass und Groll sondern Liebe und Zuneigung ‎streuen.‎

Meine Geschwister!‎

Der Gesandte Allahs sagte: “Der Mensch wird ‎am Jüngsten Tag nicht vor Allah abtreten ‎können bevor er nicht Rechenschaft über fünf ‎Dinge abgelegt hat: Wo und wie er sein Leben ‎aufgebraucht hat, wie er seine Jugend ‎verbracht hat, woher er seinen Besitz/sein ‎Eigentum verdient hat und wofür er es ‎ausgegeben hat und ob er sein Wissen ‎umgesetzt hat oder nicht.”3

Verehrte Gläubige!‎

Wie auch aus diesem Hadis ersichtlich, ‎bewegen wir uns alle zügig auf den Tag der ‎Rechenschaft zu. Auf diesem Weg ist  unser ‎Leben unser Kapital, das so wertvoll ist, dass ‎nicht einmal eine Sekunde von uns vergeudet ‎werden darf. Unsere größte Quelle der Kraft ist ‎unser Glaube an Allah und unsere Hingabe an ‎Ihn. Unser Verdienst sind die Wohltaten und ‎die guten Taten, sowie unsere rechtschaffenen ‎Werke. All diese Dinge zu verschwenden und ‎sinnlos zu vergeuden, wird unser größter ‎Verlust und unsere größte Niederlage sein.‎

Auf unserem Lebesweg ist es unsere Aufgabe, ‎uns von sinnloser Rede, sinnlosen Haltungen ‎und sinnlosen Handlungen fern zu halten. ‎Schließlich führen sinnlose Rede und nutzlose ‎Handlungen – kurzum: “malayani” dazu, dass ‎unser Verstand unnötig beschäftigt ist, unsere ‎Persönlichkeit sowie unser Ansehen beschädigt ‎werden. Mit der Zeit nimmt uns dieser ‎Umstand in Gefangenschaft. Scheintätigkeiten, ‎die weder für unser Diesseits noch für unser ‎Jenseits einen Nutzen haben, bringen uns ‎nichts an Gutem, nichts an Segen und nichts an ‎Schönheit. Im Gegenteil; sie schlagen unsere ‎Zeit tot und verschleudern unser Leben.‎

Meine Geschwister!‎

Manche nutzlosen Fernsehprogramme, ‎Internetseiten und Spiele haben sich ‎heutzutage regelrecht zu Zeitfallen entwickelt. ‎Solche Beschäftigungen, die weder einen ‎Beitrag für das Diesseits, noch für das Jenseits ‎leisten, verleiten die Menschen dazu, sich von ‎sich selbst, von ihrem Schöpfer und von ihrem ‎Umfeld zu entfernen. Diese Menschen ‎entfremden sich von ihren Geschwistern, ‎obwohl der Gläubige nur dann den Segen der ‎Zeit fühlen kann wenn er sich rechtschaffenen ‎Werken sowohl für das Diesseits als auch für ‎das Jenseits widmet. Der Gläubige ist ‎nur dann ein tugendhaftes Individuum wenn er ‎Worte, Haltungen und Handlungen an den Tag ‎legt, die seinem Menschsein entsprechen. Nur ‎dadurch kann er erhabener Mensch sein und ‎Respekt ernten.‎

Ich möchte meine Freitagspredigt mit einem ‎Bittgebet, das uns unser Prophet gelehrt hat, ‎beenden: “O Allah! Wir nehmen bei Dir ‎Zuflucht vor dem Bösen unserer Ohren, vor ‎dem Bösen unserer Augen, vor dem Bösen ‎unserer Zungen und vor dem Bösen unserer ‎Herzen.”4 O Allah! Bewahre uns davor!‎

 

Die DITIB-Predigtkommission

 

1‎ Koran, al-Qasas, 28/55     
2 at-Tirmidhi, Zuhd, 11‎                                  
3 at-Tirmidhi, Sıfatu’l- Qiyama, 1‎ 
4 an-Nasai, Istiaza, 4‎

 

 

2018-01-26    


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