İslamiyet


Freitagspredigt: Respekt gegenüber den Eltern (02. Februar 2018)



Respekt gegenüber den Eltern, 16. Cemâyizelevvel 1439 (02. Februar 2018) Verehrte Muslime, Allah Azîmüşşan hat im erhabenen Kur’an-ı Kerim den Muslimen geboten -direkt nach dem Îmân und nach den Ibâdât - ihren Eltern zu gehorchen und ihnen Gutes zu tun, das heißt in Harmonie mit ihnen zu leben. Auch ist uns kundgetan worden, dass die Tat mit der meisten Fazîlet zuerst das Erlangen der Rızâ-i Ilâhî, also das Wohlgefallen Allâhs ist und direkt dahinter das Erlangen des Wohlwollens der


Respekt gegenüber den Eltern,

16. Cemâyizelevvel 1439 (02. Februar 2018)


Verehrte Muslime,


Allah Azîmüşşan hat im erhabenen Kur’an-ı Kerim den Muslimen geboten -direkt nach dem Îmân und nach den Ibâdât - ihren Eltern zu gehorchen und ihnen Gutes zu tun, das heißt in Harmonie mit ihnen zu leben. Auch ist uns kundgetan worden, dass die Tat mit der meisten Fazîlet zuerst das Erlangen der Rızâ-i Ilâhî, also das Wohlgefallen Allâhs ist und direkt dahinter das Erlangen des Wohlwollens der Eltern.

Jeder Muslim, so sieht es die Dîn-i Celîli Islam vor, soll die Herzen der Eltern gewinnen und ihren Wünschen Folge leisten, solange diese nicht im direkten Widerspruch zu den Geboten und Verboten Allâhs und Seinem Gesandten stehen. In den folgenden Âyets wird dies klar und deutlich zum Ausdruck gebracht:

“Dient Allah und setzt ihm nichts zur Seite und seid gut zu den Eltern...!”

“Wir haben dem Menschen anbepfohlen seine Eltern gut zu behandeln.”


Liebe Muslime,


unsere Eltern haben sich für uns abgequält, ihre Zeit und ihre Jugend geopfert; sie freuten sich, wenn es uns gut ging und sie weinten, wenn es uns schlecht ging. Schon rein aus dem Gefühl der Dankbarkeit heraus, sollten wir sie mit Güte und Barmherzigkeit und mit Sanftmütigkeit behandeln. Darüber hinaus sollten wir ihnen freundliche Worte sagen und somit ihr Wohlwollen und ihre Duâ verdienen – nicht ihre Bedduâ.

Ein gutes Kind, ist derjenige, der im Rahmen seiner Möglichkeiten sich so gut wie möglich um seine Eltern kümmert, ihre kleinen und großen Bedürfnisse befriedigt, ihnen aushilft, ihnen stets mit einem Lächeln gegenübertritt und dabei diese beiden Hadîse von Rasûlullâh (s.a.v.) nie aus den Augen verliert: “Die Rızâ-i Ilâhî, das Wohlwollen Allahs ist im Wohlwollen der Eltern versteckt und der Groll Allâhs wiederum im Groll der Eltern.“ und „Mutter und Vater sind das mittlere Tor von den Toren der Cennet. Nun, es ist deine Entscheidung, ob du dieses Tor loslässt oder dich daran festhältst.“



Liebe Brüder im Islam,


wie schlimm und unwürdig ist es doch den Eltern barsch und unfreundlich daherzukommen, die Grenzen des Anstandes, also von Respekt und gutem Benehmen zu überschreiten, ihnen gegenüber ungehorsam zu sein und dazu auch noch Worte in den Mund zu nehmen, die ihre Herzen brechen können!!!

Rasulullah (s.a.v), spricht in einem Hadîs-i Şerîf das Folgende: “Es gehört zu den großen Sünden (im Islam) auf seine Eltern zu fluchen.” Die Ashâb-ı Kirâm, seine ehrenvollen Freunde fragten dazu: “Ya Rasûlallâh, kann ein Mensch auf seine Mutter und seinen Vater fluchen?” Sie bekamen dazu diese sehr feine Antwort: “Ja, etwa wenn der Mensch den Vater eines anderen verflucht, so flucht dieser auf seinen Vater. Flucht er auf die Mutter des anderen so flucht jener auf seine Mutter.”

Zu den weiteren Aufgaben unseren Eltern gegenüber gehören: Wenn sie verstorben sind, sollen wir an sie mit dem Segen Allâhs, also mit Rahmet gedenken, ihren letzten Willen erfüllen, ihnen Duâ machen und ihre Freunde ehren und sich um diese kümmern. Wie schön hat diesen Umstand Rasûlullâh (s.a.v) selbst formuliert: “Die vollkommenste Tat ist doch, dass der Mensch den Freund des Vaters sieht und ihm Gutes tut.”

Ein Mann kam zu Rasûlullah und fragte ob es etwas gäbe, was er nach dem Tode seiner Eltern für diese tun könne. Der Gesandte Allâhs sprach zu ihm: “Ja, mache hayır Duâ für sie, bitte für sie um Vergebung bei Allâh, erfülle ihren letzten Willen, kümmere dich um ihre Verwandten und ehre ihre Freunde.”


Daher, liebe Muslime, sollten wir unsere Verantwortung den Eltern gegenüber sehr ernst nehmen. Wir sollten sie immerzu mit größtem Respekt behandeln und ihr Wohlwollen und damit auch ihre Duâ für uns gewinnen. Und wir sollten nicht vergessen, dass je nach Grad unseres Respekts und unserer Liebe ihnen gegenüber, auch wir im Nachhinein von unseren eigenen Kindern und Kindeskindern gut oder sehr gut behandelt werden. Und vergessen sollten wir auch diesen Hadîs-i Şerîf dabei nicht: “Unter allen Menschen verdient in erster Linie die Mutter, wieder die Mutter, danach wieder die Mutter und erst dann der Vater den meisten Respekt.”









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